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| Erfassung aller zehn Fingerabdrücke
am Miami International Airport |
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Wie
das Heimatschutzministerium der Vereinigten Staaten heute mitteilte,
habe die Behörde damit begonnen, Abdrücke aller Finger
von internationalen Besuchern zu erfassen, die am Miami
International Airport (Miami) ankamen. Dieses veränderte
Vorgehen, bei dem das Ministerium nun zehn anstelle von nur zwei
Fingerabdrücken erfasst, soll die Sicherheit erhöhen und
den legitimen Reiseverkehr vereinfachen. Dies erfolgt über
eine genauere und effizientere Feststellung und Nachprüfung
der Identität von Reisenden.
"Die Erfassung biometrischer Daten hat unsere Fähigkeit,
gefährliche Personen an der Einreise
in die Vereinigten Staaten zu hindern, seit 2004
enorm erhöht. Dass wir jetzt alle zehn Fingerabdrücke
abnehmen, wird unser erfolgreiches Vorgehen noch verstärken.
So haben wir die Möglichkeit, uns noch besser auf die Verhinderung
potenzieller Sicherheitsrisiken zu konzentrieren", so US-VISIT-Direktor
Robert Mocny.
Konsularbeamte des US-Aussenministeriums sowie Beamte der Zoll-
und Grenzschutzbehörde der Vereinigten Staaten (U.S. Customs
and Border Protection, CBP), haben seit über vier Jahren
zur Erfassung biometrische Daten (mit einigen Ausnahmen) alle
Nicht-US-Staatsbürger im Alter von 14 und 79 Jahren einer
Abnahme des digitale Fingerabdrucks und Fotos unterzogen, wenn
diese ein Einreisevisum beantragt haben oder in die USA eingereist
sind.
"Einfach ausgedrückt ermöglicht das veränderte
Vorgehen unseren Beamten eine genauere Vorstellung darüber,
mit wem sie es zu tun haben. Für legitime Besucher wird der
Ablauf somit effizienter; gleichzeitig sind ihre Identitäten
besser vor Identitätsdiebstahl geschützt. Falls Personen
ein Risiko darstellen, liegen uns nun genauere Informationen darüber
vor, um wen es sich eigentlich handelt", so Paul Morris,
Leitender Direktor der Zulassungs- und Passagierprogramme der
Aussendienstabteilung der Zoll- und Grenzschutzbehörde der
Vereinigten Staaten.
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Im Rahmen des US-VISIT-Programms
des Heimatschutzministeriums werden Fingerabdrücke von Besuchern
derzeit mit denen von Personen, die gegen die Einwanderungsbestimmungen
verstossen haben, und mit Daten des Federal Bureau of Investigations
(FBI) von Kriminellen und bekannten oder mutmasslichen Terroristen
verglichen. Der Abgleich der biometrischen Daten mit der Beobachtungsliste
hilft Beamten bei der Entscheidung über Visumserteilung und
Einwanderungserlaubnis. Die Erfassung aller zehn Fingerabdrücke
verbessert ausserdem die Vergleichsgenauigkeit der Fingerabdrücke
sowie die Möglichkeiten des Ministeriums, die Abdrücke
von Besuchern mit vorhandenen Fingerabdrücken abzugleichen,
die das Verteidigungsministerium und das FBI von bekannten und unbekannten
Terroristen aus der ganzen Welt gesammelt hat. Darüber hinaus
werden die Fingerabdrücke von Besuchern mit den Daten der FBI-Verbrecherkartei
verglichen.
Durchschnittlich durchlaufen täglich 10.500 internationale
Besucher am Flughafen in Miami die biometrischen Kontrollen des
US-VISIT-Programms. Besucher aus Grossbritannien, Venezuela, Mexiko,
Brasilien, Kolumbien, Argentinien, Spanien und Deutschland machen
die Mehrzahl der in Miami eintreffenden internationalen Gäste
aus.
Miami ist nun der nächste Einreiseflughafen, der mit der
Erfassung aller zehn Fingerabdrücke von internationalen Besuchern
begonnen hat. Der Dulles International Airport in Washington begann
mit der Erfassung der zehn Fingerabdrücke am 29. November
2007. Bis heute haben der Hartsfield-Jackson Atlanta International
Airport, der Boston Logan International Airport, der Chicago O'Hare
International Airport, der George Bush Houston Intercontinental
Airport und der San Francisco International Airport ebenfalls
damit begonnen, die Abdrücke aller 10 Finger zu erfassen.
Drei weitere Einreiseflughäfen werden bald ebenfalls zusätzliche
Fingerabdrücke aufnehmen: der Detroit Metropolitan Wayne
County Airport, der Orlando International Airport sowie der John
F. Kennedy International Airport in New York. Alle übrigen
Einreisestellen für den Luft-, See- und Landverkehr werden
bis Ende 2008 zum Zehn-Finger-Erfassungsstandard übergehen.
Seit der Einführung des US-VISIT-Programms im Jahr 2004
setzt das Heimatschutzministerium der Vereinigten Staaten biometrische
Identifizierungsdaten ein, um die Verwendung gefälschter
Dokumente zu verhindern, Besucher vor Identitätsdiebstahl
zu schützen und Tausende von Kriminellen aufzuhalten und
Personen, die gegen die Einwanderungsbestimmungen verstossen,
an der Einreise in die Vereinigten Staaten zu hindern. US-VISIT
führt in Zusammenarbeit mit der Zoll- und Grenzschutzbehörde
CBP den Übergang zum Zehn-Finger-Erfassungsstandard an. Diese
erweiterte Massnahme ist das Ergebnis einer behördenübergreifenden
Zusammenarbeit zwischen dem Heimatschutzministerium, dem FBI,
dem Verteidigungsministerium und dem Aussenministerium der Vereinigten
Staaten.
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Airport |
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